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der sehr widerstandsfähige Porphyr führte zu einer starken Herausmodelierung des Inselsbergmassives. Vor allem nach Nordosten in Richtung des Inselsberger Lochs erreichen die Hänge 25-45 Grad Neigung. Der Gipfel
selbst bildet ein etwa 700 mtr. langes gewölbtes Plateau. Neben dem Hauptgipfel findet sich am westlichen Ende vor dem Abfall zu den Venetianersteinen ein zweiter Gipfel ( 899 mtr. )
Aufgrund seiner sehr exponierten Lage ist der Gipfel recht rauh. Von 1882 bis 1978 befand sich auf dem Inselsberg eine meteorologische Station. Mit einer Jahresmitteltemperatur von 4,2 Grad ( Januar-Mittel-4,1 /
Juli-Mittel 12.9 ) und einer Jahressumme des Niederschlages von 1264 mm ergeben sich typische Werte für ein Mittelgebirgsklima. Bemerkenswert ist der am Gipfel oft auftretende Föhn. Durch das Auf-und Abwärtspendeln
der Inversionsgrenze können die Sichverhältnisse schlagartig zwischen dichtem Nebel und 100 km Fernsicht wechseln.
Bemerkenswert sind ferner die Buchen am Osthang direkt unterhalb des Gipfels. Sie sind der höchstgelegene Buchenbestand Mitteldeutschlands und befinden sich hier an ihrer natürlichen Wachstumsgrenze. Seit einigen
Jahren ist das Naturschutzgebiet um den Inselsberggipfel ein Totalreservat, d.h. es unterbleibt jegliche Nutzung des Waldes durch den Forst und jegliche künstliche Anpflanzung von Bäumen.
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